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Warum der Gebrauch von Emojis auch im Business Kontext große Sinnhaftigkeit findet!

Wussten Sie schon? Die erste Verwendung eines Emoticons im Internet geht auf das Jahr 1982 zurück. Scott Elliott Fahlman, ein Computerwissenschaftler an der Carnegie Mellon University, schlug ":-)" vor, um es als "Scherzmarkierung" in einer Nachricht zu verwenden.

Anfangs noch belächelt und als Teenie-Kommunikation abgetan, so ist man sich nunmehr wissenschaftlich der Bedeutung dieser vermenschlichten Piktogramme für die Semantik mehr als nur bewusst.

Gerade die Zunahme an digitaler Kommunikation, die unzählige Möglichkeiten an virtueller Interaktion bietet, erhöht die Indikation für unterstützende kommunikative Mittel. Bei zunehmender kommunikativer Intensität bedarf es einem hinreichenden Transfer der non verbalen Ebene und insbesondere der Übermittlung, der vor allem in der Betonung liegenden Informationen.

Allzu oft aber entstehen große Missverständnisse aus einem beidseitig sehr nett gemeinten Dialog, wie das folgende anonymisierte reale Beispiel aus einem unserer Surveys zeigt.

Kontextbeschreibung:
Vorstand als auch Bereichsleiter kommunikativ stark und schlagfertig.
Bereichsleiter sehr selbstbewusst und bei der Reorganisation dem Vorstand bewusst zugeordnet, da man davon ausging, dass er in ihm einen guten Sparringspartner findet, der ihm auch als hierarchisch Unterstellter offen Feedback gibt.

Vorstand zum Bereichsleiter (Beide kannten sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange):
„Gute Idee, aber ich kann Ihren Vorschlag auf ein kurzes Meeting zum Austausch leider nicht nachkommen, da ich Freitagnachmittag zu dieser Zeit bereits etwas für meine körperliche Fitness tue ;)!“

Bereichsleiter zum Vorstand: „Terminlich fixe Vereinbarungen mit Sportgeräten sind natürlich strengstens einzuhalten und gehen selbstverständlich einem Austausch mit mir vor.“

Hätte der Bereichsleiter den „zwinkernden“ Emoji benutzt, so hätte der Vorstand die zur Übermittlung angedachte dargestellte Botschaft „Passt schon“ auch verstanden – so aber stand für den Vorstand im Raum, dass der Bereichsleiter eingeschnappt sei.

Diese Fehlkommunikation, die aufgrund des rein virtuellen Austausches entstand, stellt nur eines von unzähligen Beispielen dar, wie durch den fehlenden Transfer wichtiger Emotionen und Tonalität in Unternehmungen großer (Vetrauens-)Schaden entsteht.

Emojis helfen dabei, den fehlenden Tonfall, die Körpersprache oder die Gesichtszüge zu ersetzen, um sicherzustellen, dass die vom Sender erwünschte Bedeutung nicht zum Teil verloren geht oder gar missverstanden wird.

Unsere Empfehlung diesbezüglich fußt zum einen auf den sehr fundierten wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema aber auch auf unseren eigenen sehr positiven Erfahrungen im Nachgang nach der Einführung einer solchen Kommunikations-Kultur.

Für alle die, die noch zaudern, da sie eine Reduzierung der wahrgenommenen Kompetenz befürchten, anbei ein paar hilfreiche und wissenschaftlich fundierte Fakten, die eben diese Befürchtung widerlegen:

1. Menschen reagieren auf Emojis wie auf ein echtes menschliches Gesicht:
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass beim Anblick eines Smileys im Internet die gleichen Gehirnregionen aktiviert werden, wie beim Anblick eines echten menschlichen Gesichts.

2. Emojis unterstützen die Verbindungen im Business Kontext:
Basierend auf einer Studie der University of Missouri, St. Louis, führen Smileys sowohl in beruflichen als auch in sozialen E-Mails dazu, dass der Empfänger dem Absender verstärkt zugetan ist und das Gefühl hat, dass dieser das auch reziprok so sieht.

3. Emojis unterstützen beim Abmildern von Kritik:
Studien über die Art und Weise der Kommunikation am Arbeitsplatz zeigen, dass Mitarbeiter sich nicht so schlecht fühlen, wenn negatives Feedback vom Chef mit positiven Emoticons begleitet wird.

4. Emojis erhöhen die Wahrscheinlichkeit als freundlich und kompetent wahrgenommen zu werden:
Emoticons lassen Menschen online sympathischer und zugänglicher erscheinen. Eine Studie zeigte, dass Experten in ihren Bereichen freundlicher und vor allem kompetenter wirkten, wenn sie mit Emoticons kommunizierten.

5. Emojis helfen Menschen, sich leichter an Gelesenes zu erinnern:
Die in Punkt 4 erwähnte Studie zeigte auch, dass sich Menschen dank Emoticons leichter an das Gelesene erinnern.

6. Die Verwendung von Emojis erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz als auch die positive Bindung zum Kunden:
Laut einer Studie mussten 152 Fachleute E-Mail-Nachrichten mit und ohne Emoticons lesen. Die Ergebnisse zeigten, dass Emoticons den negativen Effekt von negativen Nachrichten bzw. negativen Auskünften im Zusammenhang mit dem Unternehmen reduzierten.

7. Es gibt eine Korrelation zwischen Emoticons und dem tatsächlich empfundenen Lebensglück:
Basierend auf einer Studie erleben diejenigen, die Emoticons verwenden, einen positiven Effekt auf die persönliche Interaktion, die empfundene Lebensfreude, die wahrgenommene Nützlichkeit und den wahrgenommenen Informationsreichtum, der ihnen gewahr wird.

Wenn Sie das nächste Mal in Erwägung ziehen, eine Nachricht zu senden, denken Sie an die genannten Punkte und sehen Sie, ob die Verwendung eines Emoticons nicht evtl. durchaus sinnvoll sein könnte ;)!
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